Interim-CEO: Führung für einen befristeten Auftrag
Wenn die Unternehmensspitze kurzfristig vakant wird oder eine Sondersituation entschlossene Führung verlangt: Wir vermitteln erfahrene Interim-CEOs, die ab dem ersten Tag Verantwortung übernehmen – mit vollem Mandat und einer klaren Perspektive für die Zeit danach.
Was ist ein Interim-CEO – und wann ist er die richtige Wahl?
Fünf Ausgangslagen aus unserer Praxis
- Ausfall an der Spitze – Krankheit, ein abrupter Abgang oder eine Trennung ohne Vorlauf.
- Sanierung unter Zeitdruck – wenn Banken, Gläubiger oder Gesellschafter kurzfristig Ergebnisse sehen müssen.
- Neue Gesellschafterstruktur – nach Verkauf, Carve-out oder dem Einstieg eines Investors, bis die Zielstruktur steht.
- Ungeklärte Nachfolge – der Generationswechsel steht an, die Entscheidung über die dauerhafte Lösung aber noch aus.
- Brückenmandat – die Suche nach der Festbesetzung läuft, das Unternehmen braucht in der Zwischenzeit Führung.
Schnell besetzen heißt nicht, Kompromisse zu machen: Geschäftsführer*innen ad interim von InterSearch
bis zur qualifizierten Shortlist
in Suche, Auswahl & Beratung
in mehr als 50 Ländern weltweit
auf Eignung statt Verfügbarkeit
Interim-Geschäftsführer*in: Was vor dem ersten Tag geklärt sein muss
Auf der obersten Ebene entscheidet sich vieles, bevor überhaupt jemand angesprochen wird. Welche Befugnisse soll die Rolle haben? Wird formal bestellt oder über Vollmacht geführt? An wen berichtet die Person, und wer entscheidet mit? Diese Fragen wirken nach innen wie nach außen – und sie bestimmen, welche Persönlichkeiten überhaupt infrage kommen.
Deshalb stehen diese Fragen bei uns am Anfang, nicht am Ende. Wir gehen sie mit Ihnen und auf Wunsch mit Ihren Berater*innen durch, bevor wir in den Markt gehen. Aus vier Jahrzehnten Besetzungspraxis kennen wir die Konstellationen, die in dieser Phase auftreten, und bringen die vertragliche Erfahrung mit, die ein Interim-Mandat auf dieser Ebene verlangt.
Was wir vor dem Suchstart mit Ihnen abstimmen
- Rolle und Befugnisse – wie weit reicht die Entscheidungskompetenz tatsächlich?
- Berichtslinien – Gesellschafter, Beirat, Aufsichtsrat: wer ist eingebunden?
- Auftrag – Stabilisierung, Umbau oder Übergabe? Das Ziel prägt das Profil.
- Zeitrahmen – Laufzeit, Verlängerungsoption, geplantes Mandatsende
- Kommunikation – wie und wann werden Belegschaft, Kunden und Banken informiert?
- Vertragliche Ausgestaltung – Rahmen, Konditionen und Absicherung des Einsatzes
Wichtige Kriterien für die Auswahl eines Interim-CEOs
Ein Interim-CEO muss nicht nur kurzfristig verfügbar sein, sondern eine vergleichbare Situation bereits erfolgreich gesteuert haben. Wir schauen deshalb genau darauf, wie schnell Kandidat*innen in früheren Mandaten Vertrauen aufgebaut, unter unsicheren Bedingungen entschieden und unterschiedliche Interessen zusammengeführt haben. Wichtig ist, ob ihre Erfahrung zu Ihrer konkreten Unternehmenssituation passt – und nicht nur, ob der Lebenslauf auf dem Papier überzeugt.
Der Weg zum passenden Interim-CEO in vier Phasen: klar, schnell und strukturiert
Zu Beginn schärfen wir das Lagebild: Welche Ausgangssituation liegt vor, welchen Auftrag übernimmt der Interim-CEO und mit welchen Befugnissen? Gemeinsam definieren wir zudem, woran der Erfolg des Mandats gemessen wird und wie die Besetzung gegenüber Führungsteam, Belegschaft, Kunden, Banken oder Gremien kommuniziert werden soll.
Auf Basis des Anforderungsprofils greifen wir auf unseren Pool und das persönliche Netzwerk zurück. Entscheidend sind dabei nicht nur bisherige Funktionen, sondern Erfahrungen mit vergleichbaren Situationen: Eine Restrukturierung verlangt andere Führungsqualitäten als eine Wachstumsphase, Transformation oder ungeklärte Nachfolge.
Sie erhalten eine konzentrierte Auswahl geeigneter Persönlichkeiten mit unserer Einschätzung zu Erfahrung, Antrittsstärke und Passung zum bestehenden Führungsteam. Wir begleiten die Gespräche, spiegeln offene Punkte und unterstützen den Entscheidungsprozess bis zur vertraglichen Einigung.
Nach der Entscheidung koordinieren wir die Abstimmung der vertraglichen und organisatorischen Rahmenbedingungen und bleiben während der gesamten Laufzeit Ansprechpartner für beide Seiten. Sie werden dabei durchgehend von erfahrenen Partner*innen betreut. Zum Mandatsende steuern wir den Übergang, damit Wissen, Entscheidungen und angestoßene Veränderungen im Unternehmen verankert bleiben.
Geschäftsführer im Interim: Handlungsfähigkeit sichern, Zukunft vorbereiten – mit InterSearch
- Betreuung auf Augenhöhe – erfahrene Berater*innen steuern Ihr Mandat persönlich von der Anfrage bis zur Übergabe.
- Klare Rahmenbedingungen – Vertrag, Haftung und Versicherung werden frühzeitig geklärt, damit der Interim-CEO mit einem klar definierten Mandat startet.
- Diskretion mit System – Ansprache und Kommunikation werden eng abgestimmt, damit der Führungswechsel erst zum richtigen Zeitpunkt sichtbar wird.
- • Die Zeit danach mitgedacht – auf Wunsch bereiten wir parallel die dauerhafte Besetzung vor oder prüfen interne Führungspotenziale.
FAQ zum Interim-CEO
In vielen Mandaten ja. Eine förmliche Bestellung schafft Legitimation nach außen – gegenüber Banken, Gremien und Vertragspartnern. Zwingend ist sie aber nicht: In anderen Fällen führt die Person über Vollmacht und ein klar gefasstes Mandat, was einen schnelleren Start ermöglicht. Welcher Weg passt, hängt von Aufgabe, Laufzeit und Gesellschafterstruktur ab. Das klären wir mit Ihnen, bevor die Suche beginnt – ebenso, ob die Rolle intern als Interim-Geschäftsführer, Interim-Geschäftsleiter oder Geschäftsführer ad interim geführt wird. Die Bezeichnung signalisiert der Organisation, wie viel Entscheidungsgewicht die Person tatsächlich hat.
Üblich sind sechs bis achtzehn Monate, wobei die Spannbreite vom Auftrag abhängt. Ein Brückenmandat bis zur Festbesetzung ist oft nach neun Monaten beendet, ein Umbau oder eine Sanierung braucht länger. Wir empfehlen, die Laufzeit von Beginn an mit einer Verlängerungsoption zu versehen: Das gibt Spielraum, ohne dass beide Seiten sich früh festlegen müssen. Ebenso wichtig ist ein definiertes Ende – ein Mandat ohne Zieldatum verliert seine Wirkung, weil die Dringlichkeit fehlt, die es überhaupt erst trägt.
Die Vergütung erfolgt in der Regel über einen Stunden- oder Tagessatz, der sich nach Verantwortungsumfang, Erfahrung und Dauer des Einsatzes richtet. Auf CEO-Ebene liegt dieser aufgrund der Verantwortung häufig höher als bei anderen Interim-Mandaten. Aussagekräftiger als der Tagessatz allein ist jedoch der Blick auf die Gesamtsituation: Eine unbesetzte Führungsspitze kann durch verzögerte Entscheidungen, gebremste Projekte oder verunsicherte Stakeholder erhebliche Folgekosten verursachen. Die konkreten Konditionen und Rahmenbedingungen stimmen wir vorab transparent mit Ihnen ab.
Weil auf dieser Ebene die Auswahl oft klein und schwer zu überblicken ist. Wer als Interim-CEO tatsächlich trägt, hat vergleichbare Situationen bereits geführt – und diese Persönlichkeiten sind selten über offene Kanäle erreichbar. Eine spezialisierte Personalberatung bringt drei Dinge mit, die intern kaum aufzubauen sind: den Zugang zu diesen Profilen, die Erfahrung, Eignung für genau Ihre Ausgangslage einzuschätzen, und die vertragliche Routine für ein Mandat mit Außenwirkung. Hinzu kommt Entlastung in einer Phase, in der Ihre Führungsmannschaft ohnehin gefordert ist. Statt parallel zur Krisenbewältigung eine Suche zu organisieren, erhalten Sie in wenigen Tagen eine belastbare Auswahl.